NEU: Kontakt per mail an:
dorn-kassel [ät] riseup.net

22 Nebensätze über uns

Gruppe D.O.R.N., wir sind ein paar linke Leute aus Kassel

  • die sich zusammengetan haben, um auf lokaler Ebene aktiv zu werden und in soziale Kämpfe zu intervenieren und sie zu verstärken
  • die Spaß und Interesse an selbstorganisierter und emanzipatorischer Politik haben
  • die in soziale Auseinandersetzungen eingreifen und Konflikte zuspitzen wollen – sei es gegen Atompolitik, Leiharbeit, Sparmaßnahmen im sozialen Bereich, Nazis oder den rassistischen Normalzustand
  • die keine Lust haben hinter der Fahne von Parteien und Gewerkschaften herzutrotten, sondern lieber selber überlegen, was sie für politisch richtig halten und was die Menschheit dem Kommunismus ein kleines Stückchen näher bringt
  • die nicht (nur) in einer identitären Lebensphase Anfang/Mitte zwanzig einmal linksradikal waren, sondern immer noch für emanzipatorische Verhältnisse eintreten
  • die selbstverwaltete Räume lieben gelernt haben, ohne sie zur Weisheit letzter Schluss zu verklären
  • die sich zur Wehr setzten gegen die Zumutungen des Alltags wie Prekarisierung, Vereinzelung, permanente Überforderung und das ständige Management des Selbst
  • die noch immer meinen, Protest erschöpfe sich nicht in der Organisierung einer Menschenkette
  • die bei gutem Wein und gutem Essen über Solidarität, Internationalismus und eigene Positionierungen nachdenken
  • die sich mit anderen zusammentun, um Veränderungen im Großen und Kleinen zu erzielen und mit der kapitalistischen Verwertungslogik zu brechen – ohne dabei zu denken, den Masterplan für gesellschaftliche Transformation weltweit selbst in der Tasche zu haben
  • die ohne über alles einen Konsens zu haben und sich über jede Formulierung einig zu sein, schon mal los legen, lokal im provinziellen Kassel Politik von links unten neu zu erfinden
  • Gruppe D.O.R.N., die ohne richtigen Namen. Denen es aber gar nicht unangenehm ist, kein prägnantes Label vor sich her zu tragen, sondern die auch noch offensiv dazu stehen, dass sich ihre Vorstellungen einer anderen Gesellschaft nicht auf einen simplen Begriff bringen lassen.

    Teilen:
    • Facebook
    • Twitter