Der Fall Emmely – Wie eine Verkäuferin sich gegen ihre Verdachtskündigung wehrte
Emmely und Jörg – Aktivist im Komitee „Solidarität mit Emmely“ –
stellen ihr Buch vor und berichten über ihre Erfahrungen
Freitag, 27. Januar 2012, 19.30 Uhr Philipp-Scheidemann-Haus
Der „Fall Emmely“ machte bundesweit Schlagzeilen. Der Kaiser`s-Verkäuferin Barbara E. (genannt Emmely) war 2008 nach 31 Arbeitsjahren fristlos gekündigt worden. Ihr wurde vorgeworfen, zwei Pfandbons im Wert von 1,30 € unrechtmäßig eingelöst zu haben. Solche Verdachts-Kündigungen sind ein übliches Mittel, unliebsame KollegInnen loszuwerden. Dass diese Kündigung nicht wie so viele andere ohne weiteres Aufsehen über die Bühne ging, lag an der Hartnäckigkeit von Emmely. Obwohl sie zweimal vor Gericht verlor, und ver.di ihr riet, klein beizugeben und eine Abfindung anzunehmen, stritt sie mit Unterstützung eines Solikomitees und ihrer Anwälte weiter gegen ihre Kündigung. Letztlich mit Erfolg: Das Bundesarbeitsgericht stellte im Juni 2010 die Unrechtmäßigkeit der Kündigung fest. Emmely sitzt heute wieder bei Kaisers`s an der Kasse.
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Komitee „Solidarität mit Emmely“ (HG.): Gestreikt. Gekündigt. Gekämpft. Gewonnen. Die Erfahrungen der „Emmely“-Kampagne.
AG SPAK 2011, 144 S., 9,50 €
Informationen zum Fall und Leseprobe aus dem Buch auf labournet: http://emmely.org
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